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Donnerstag, 26. Juni 2014

Shirt verkleinern durch Smoken

Huzzah huzzah, der Sale hat wieder begonnen.
Ich habe das Gefühl, 50 % meiner Blogeinträge handeln von den Freuden der Schnäppchensuche. Gibt es dafür eine Lobby?
Vorgestern habe ich für sagenhafte 5 € ein paar Echtleder Ballerinas mit Keilabsatz bekommen. Als ich den Preis gesehen habe, dachte ich mir schon, dass bestimmt irgendwas an den Schuhen verfärbt sei. Der Blick in die Schachtel offenbarte dann, dass der nudefarbene Ansichtsschuh einen knallpinken Zwilling hat. faaaaaaantastisch!
Wahrscheinlich stand er zu lang im Schaufenster. Aber sonst echt prima Qualität, und bequem waren sie auch…
Sobald also die Wolken sich demnächst mal wieder verabschieden, wird der pinke Genosse raus auf den Balkon gestellt. Auf dass er ebenfalls ausbleichen möge :P
Ansonsten muss ich halt mit Entfärber ran. Aber Sonne ist ja kostenlos und ungiftig.
Meine Freundinnen meinten noch, an der Kasse soll ich mal fragen, ob sich noch was am Preis machen ließe, schließlich wär der Farbunterschied ja ganz schön groß ^^ Den Scherz hab ich mir dann aber nicht erlaubt…

Nun aber zum Verkleinern eines Shirts, was ich vor ein paar Jahren im Sale erstanden hatte.
Ursprünglich war es 3 Größen zu groß, aber den Apfel musste ich haben! Durch Abnäher an den Schultern und Smoken an der Taille habe ich es dann passend gemacht. Ein Vorher-Bild habe ich leider nicht. Es war aber einfach ärmellos und gerade geschnitten.
Das Verkleinern ist keine exakte Wissenschaft und kann für andere Leute vorgenommen werden, ohne ewig Anprobe zu spielen.
Insgesamt braucht man ca 30 Minuten.

Man braucht:


übergroßes Shirt
Gummifaden + Unterfadenspule
Lineal, Trickmarker/ Kreide
Nähmaschine, (Jersey)Nadel, Schere
evtl. Nähnadel

Die Schultern stiebelten ein wenig über das Ziel hinaus. Durch fünf Stiche von Hand habe ich einfach das Armloch ein wenig verkleinert. Dadurch sieht es nun eher wie angeschnittene Ärmelchen aus.
Die Nähte sehen gerade herrlich schief aus, weil es auf Taille saß und irgendwie die Perspektive alles schlimmer macht.
Man sieht aber ganz gut, dass ich das Smoking-Konstrukt nicht mittig  auf die Seitennaht des Tops gelegt habe. Der Großteil ragt in den Rückenteil hinein. Finde ich einfach schmeichelhafter.
Zum Smoken den Gummifaden locker auf die Unterspule wickeln und mit großen Stichen nähen. Vorher mit Lineal die erste Naht anzeichnen und die Stelle mit der längsten Naht markieren.
Die Länge der Smokingnaht kann ich pauschal nicht sagen. Sie sollte aber mindestens so lang sein, dass die Mehrweite des Tops gebändigt wird.
Vor Kurzem hatte ich auch gezeigt, wie man mit dieser Technik ein Röckchen für Mädchen nähen kann.
Ich schwöre wirklich, dass die Nähte parallel sind! Vielleicht hat die Puppi ja Skoliose…
Zumindest ist die Taille schmaler und die Schultern stehen nicht mehr über.

Ab zu RUMS.

Kommentare:

  1. Cool, muss ich mal ausprobieren ... sieht bestimmt richtig gut aus! Bei deinem Teilchen passt es bombe :-)
    LG
    Frau H.

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  2. Toll -ich hab noch nie gesmokt... vielleicht sollte ich es mal probieren. LG

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  3. Super, das sieht toll aus!! Ich habe mir die Technik gerade vor 2 Wochen erst beigebracht :D Und schon drei riesen T-Shirts in ganz ganz einfache Röcke verwandelt... ;)
    Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen und alles Gute fürs Lernen und die Klausuren!
    Liebste Grüße,
    Lici

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