DIY-Geschenkideen (für die Hüften)

07:00 Marie 6 Comments

So lang ich noch Studentin bin und keine Unsummen für Geschenke ausgeben kann, lebe ich meist nach der Devise "Was kann ich schon holen, was die Leute sich nicht selber kaufen könnten".

Deshalb greife ich eigentlich immer auf selbst gemachte Geschenke zurück.
Wenn ich eine neue Geschenkidee entdeckt habe, wird das direkt für einige Familienmitglieder verwendet. Im Jahr darauf darf sich dann der Rest über ähnliche Geschenke freuen.
Blöd ist dann nur, wenn ich mich nicht mehr erinnern kann, wem ich schon Bodypeeling oder Badebomben geschenkt hatte.
Eigentlich hatte ich dafür mal eine Liste auf dem Laptop gespeichert. Aber vor 2 Jahren wurde die irgendwie plötzlich  nicht mehr aktualisiert. Und so haben sich dort große Lücken aufgetan und ich muss in meinem Langzeitgedächtnis stöbern…

Selbst gemachte Geschenke sind aber auch -so abgedroschen es klingen mag- persönlicher.
Wirklich jeder kann noch am 24. losrennen und irgendein Buch oder das 15. Schokofondue inklusive Teelicht kaufen und am besten noch vor Ort einpacken lassen.

Nun also der erste Teil von selbst gemachten Geschenken, die ich schon mal verschenkt hatte oder dieses Jahr verteilen möchte.

Steigen wir mal direkt mit dem hüftgoldbescherendsten Produkt ein :)
Selbst gemachte Schokotrüffel.
Das Rezept habe ich von Chefkoch.de
Puderzucker habe ich nicht noch extra eingerührt, sondern nur zum Wälzen verwendet.
Statt Rum habe ich Cointreau verwendet, was prima weihnachtlich-orangenartig schmeckt.
Zum Formen habe ich zwei Teelöffel verwendet. Das braucht etwas Übung, aber man wird schneller fertig und matzt sich nicht die Hände so sehr ein.
Mandeln, Schokopulver und Kokosflocken sind auch klasse, um verschiedene Trüffelrichtungen zu identifizieren. Rum+ Kokos, Orange+ Schoko, anderer Schnaps +… (Was die Bar und das Backfach halt so her gibt)

Zitronen-Nuss-Schokolade von Livera
Bleiben wir bei Schokolade.
Dieses Jahr möchte ich gerne selbst gemachte Schokoladentafeln verschenken. 
Zu erst dachte ich, ich müsste mir extra eine Form besorgen. Aber die Tafeln von Livera sehen SO lecker und hübsch aus, da spare ich doch gern an der Tafelform.
Natürlich gibt es auch hier wieder genügend Möglichkeiten zu variieren. Kekse, Marshmallows, Trockenobst, Gewürze…

Mit oder ohne Tasse zu verschenken sind selbst gemachte Teebeutel aus Nesselstoff.
Losen Tee kaufen, oder mutig und kreativ selbst mischen und in vorgenähte Stoffbeutelchen füllen.
Am besten den Tee nur locker einfüllen, damit er sich im Wasser noch ordentlich bewegen und quellen kann.

irish cream via Design*Sponge
Letztes Jahr gab es Irish Cream. Dabei habe ich mich eher an das Rezept von Design*Sponge gehalten, aber auch irgendwie improvisiert, weil die Hälfte hier nicht vorrätig war. Den Bewertungen zu folge soll auch dieses Rezept von Chefkoch.de ziemlich gut sein. 
Bei meinen Kommilitoninnen ist es ein running gag mich mit rohen Eier aufzuziehen. 
Die Vorlage dazu habe ich natürlich selbst geliefert, indem ich mal recht entsetzt gefragt hatte, ob wirklich Eier in Eierlikör wären (iiieks). 
Ich dachte halt, früher wäre das vielleicht so gemacht worden, aber mit der heutigen Chemie wird es da doch wohl leckerere Alternativen geben. Rohen Eiern traue ich einfach nicht. Ich hatte da auch kein Negativerlebnis; brauche ich aber auch nicht.

Die Idee kommt von meiner Oma... daher habe ich auch die Tasse ;)
Plätzchen in Tassen zu verschenken ist doch eine hübsche Abwechslung zur öden Klarsichttüte von Aldi.
Wenn ihr die Geschenke auch aus einem Sack oder *ahem* aus eine Klappbox mangels weiterer Säcke zieht, macht sich aber eine zusätzliche Lage Transparentfolie um die Tasse ganz gut.
Cookie Mix via fab.com
Oft kopiert und mit viel Potential was ästhetisches Verpacken angeht: selbst gemachte Backmischungen.
Vor zwei Jahren habe ich so zum Beispiel self-saucing pudding verschenkt. Mein Freund möchte das Rezept am liebsten ganz geheim halten, ich wollte aber den anderen auch die Chance geben, diesen leckeren Nachtisch zu essen. So hatten wir beide gewonnen.
Hier ein Rezept, das ähnlich klingt. Mit Eis zusammen: Nommm!

Habt ihr noch andere kulinarische Geschenkideen? Ich bin ganz Ohr :)

Kommentare:

  1. Hallo Marie!
    Mhmm.... sieht das alles lecker aus!!
    Vor allem der Pudding (-Kuchen)- kein Wunder, dass dein Freund das Rezept nicht rausrücken wollte :)
    Mir gehts wegen den Weihnachtsgeschenken genau gleich wie dir- hinzu kommt noch, dass ich in der Schule zurzeit so eingespannt bin, dass ich meistens nicht einmal die Zeit zum Basteln fiind. (Gott sei Dank, sind schon am 20. Weihnachtsferien- 4 Tage zum Geschenke basteln)
    LG
    Mounia

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  2. Was ein paar schöne Ideen! Ich mache auch am liebsten Geschenke selber, die kommen auch immer am besten an :) Ich hänge allerdings ziemlich hinterher! Dein Blog gefällt mir echt gut, das machst du sehr schön hier :)


    Liebe Grüße
    Katharina

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  3. Welch wundervolle Geschenkideen - den Herzerl-Tee finde ich am schönsten. Ich hoffe ja, daß ich vielleicht noch die eine oder andere Idee in die Tat umsetzen kann.

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  4. Die Trüffelpralinen sind eine ganz tolle Idee. Demnächst werde ich mit einer Freundin zusammen Plätzchen backen. Ich werde sie mal frage, was sie davon hält, wenn wir uns auch mal an diese feinen Trüffel heran trauen. :-)

    LG, Sabrina
    Happiness-Is-The-Only-Rule

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  5. Ich möchte dieses Jahr auch alles selbst machen :)
    LG, Sandrina

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  6. Ohje, ich kriege schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich nur an all die Weihnachtsleckereien DENKE.
    Aber es gehört ja dazu und wann, wenn nicht um Weihnachten darf man sich das mal gönnen ;)
    Die Pralinen sehen jedenfalls sehr verlockend aus und die Idee mit den selbstgemachten Teebeuteln ist sowieso spitze, vielleicht schaffe ich das auch noch! Und ich freue mich, dass ich mit vertreten bin :)


    LG Vera

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