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Freitag, 8. Februar 2013

Götter des Olymp: Super schneller Beutel

Ursprünglich war angedacht, dass jede Gottheit einen Beutel mit symbolischen Gaben dabei haben sollte.
Zum Beispiel hätte Aphrodite -die Göttin der Liebe- Lebkuchenherzen dabei haben können. Diese sollten dann an die restlichen Partygäste verteilt werden, um super nett zu wirken...

Leider waren die Einfälle bezüglich passender Süßigkeiten eher rar. Ich wollte (als Hera) jedenfalls keine Granatäpfel verteilen... Und Fischstäbchen von Poseidon wären wohl auch eher schlecht angenommen worden...

Trotzdem habe ich für uns alle aus den Stoffresten ganz fix, super einfache Beutel mit Tunnelzug genäht.



Man braucht:


Stoffreste (mindestens doppelte Handgröße)
Band
Nähmaschine, Faden, Schere

Meine Stoffstücke waren meist nicht rechteckig... Ich habe einfach versucht, das meiste aus den Fetzen rauszuholen. Das wichtigste ist jedoch, dass der Stoff doppelt so breit ist, wie der fertige Beutel und das eine Hand reinpasst.

Der Stoff wird zur Hälfte gefaltet (rechts auf rechts) und so genäht, dass drei Seiten geschlossen sind.

Anschließend wird der obere Rand umgeschlagen. Möchte man die rohe Kante verbergen, wiederholt man diesen Vorgang. Wenn das Band schmal genug ist, kann man es bereits jetzt schon an seinen zukünftigen Platz stecken (eventuell mit Stecknadeln im Zaum halten). Wie oben angedeutet, wird nun einmal rundherum genäht, dabei aber eine kleine Öffnung gelassen, durch die das Band nach draußen gelangt. Näht man das Band auf diese Weise ein, spart man sich hinterher den Schritt mit der Sicherheitsnadel das Band durch den genähten Tunnel zu fädeln.

Natürlich kann man das eleganter lösen. Etwa mit Knopflöchern oder Ösen. Aber der ganze Sinn dieser Miniserie war, den geringen Zeitaufwand zu betonen...

Insgesamt vielleicht 10 Minuten Arbeitszeit.


Am Ende hatte ich übrigens Chips verschenkt und Apollon Maoams. Zugegebenerweise haben die Maoams bessere Resonanz gefunden... Irgendwann haben wir uns an einer Tür postiert und allen Passanten unsere Knabbereien angeboten. Manche waren skeptisch, aber viele haben sich auch echt gefreut. Da hat man sich ein bisschen gefühlt, als hätte man eine gute Tat vollbracht. Unterzuckerung wurde jedenfalls vermieden...


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