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Dienstag, 2. April 2013

Teebeutel selbstgemacht

Ich trinke furchtbar gerne Tee. Am aller aller liebsten Darjeeling mit Milch. hmmmm.
Ebenso gern verschenke ich Tee natürlich in selbstgemachten Teebeuteln.
Mit ein paar Handgriffen kann man recht fix individuelle Teebeutel gestalten. 


Neben den gleichseitigen Pyramiden habe ich auch schon Tierfiguren oder Herzen genäht.
Die Idee habe ich von Designsponge.

Man braucht:

Nesselstoff/ grob gewebter Baumwollstoff (gewaschen!)
(Motivvorlage)
Tee
festeres Papier für die Schildchen
Nähmaschine, Nadel, Faden, Schere

Da der Stoff durch Appretur oder andere "leckere" Chemikalien belastet sein könnte, sollte er zu erst gewaschen werden. Ich wasche meinen Stoff zunächst normal in der Maschine mit Waschmittel, um die Chemikalien halbwegs rauszuwaschen. Im Anschluss spüle ich den Stoff mehrmals mit klarem Wasser, um Tensidreste zu entfernen.


Wenn der Stoff wieder trocken ist, die gewünschten Motive ausschneiden.


Vom Prinzip her wird das Dreieck wie oben gezeigt gefaltet.


Und genäht wird in zwei Schritten.
Um Zeit zu sparen, nähe ich zu erst alle Teile auf die gleiche Weise, bis alle wie in der Mitte aussehen. Dabei führe ich die Teile ohne große Lücke durch die Nähmaschine, wodurch eine Art Kette entsteht. Die Fäden trenne ich erst zum Schluss. Das spart Zeit und Garn. Ich nähe immer mit einem Zickzackstich am Rand entlang. Das hält die Beutel ausreichend dicht und geht fix.


Anschließend falte ich die Dreiecke noch einmal in der Mitte. Die Stecknadeln sind eigentlich nicht nötig. Die habe ich nur gebraucht, um die "Falttechnik" zu zeigen.


Diesmal wird die Naht nicht bis zum Rand durchgezogen, sondern eine kleine Öffnung in den Teebeutel gelassen, um sie anschließend mit Tee zu befüllen.


Um mir das Befüllen zu erleichtern, habe ich fix einen kleinen Trichter gerollt.
Die Teebeutel sollten nicht allzu voll befüllt werden. Das heiße Wasser muss dann noch genug Platz haben, um die einzelnen Teeblätter etc. zu umspülen... Außerdem quillt Tee ja auch ein bisschen. Wäre ja schade, wenn der Teebeutel dann wie eine Presswurst aussähe.


Zum Schluss wird die Öffnung geschlossen, wobei diesmal ein längerer Faden gelassen wird, mit dem man dann die Schildchen von Hand annäht.



Oder aber man näht direkt durch die zuvor ausgeschnittenen Teeschildchen mit super kurzem Zickzackstich (L:0-1) (Am besten nicht mit der Lieblingsnadel nähen. Ich glaube, es ist nicht wirklich im  Lebensplan einer Maschinennadel vorgesehen, Papier zu nähen.)


Die Schildchen habe ich schnell am Computer erstellt. Ihr könnt sie euch gerne runterladen und ausdrucken.
 

Ich habe die bläulichen Schildchen verwendet, wobei ich sie ein wenig zu groß finde. Ich würde diese eher für größere Teebeutel verwenden. Man kann ja auch größere Beutel für Teekannen und nicht nur für Tassen machen.

Für das Dreieck in passender Größe könnt ihr euch gern meine Vorlage ausdrucken. (Einfach auf das Bild klicken und in Originalgröße herunterladen.)
Für die Tassenbeutel ca 1-2 EL Tee einfüllen. Die Kannenbeutel mit ca 4-6 EL Tee füllen. Wie viel man genau braucht, steht eigentlich immer auf der Verpackung.
Die Herzen habe ich einfach mal noch dazugestellt, damit das Papier nicht halb leer bleibt. Wenn ihr diese Vorlage oder auch ganz andere Motive verwendet, immer dran denken, dass die Öffnung zum Befüllen am besten auf der geraden Strecke liegen sollte. Die lässt sich dann meist leichter schließen als kompliziertere Rundungen/Ecken.

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