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Kleid in Wickeloptik aus nur 1 Meter Stoff

Wie das halt so ist, wenn man irgendwohin eingeladen wird, wo man sich etwas schicker anziehen darf, guckt man vielleicht ganz kurz mal in den Kleiderschrank, was da so hängt... Aber letzten Endes entscheidet man, dass das alles nicht adäquat ist, und durchstöbert noch den Stoffvorrat oder zieht wohlmöglich durch die Stoffläden.
Prinzipiell passiert das meistens so knapp wie nur möglich vor dem Event...
Ausnahmsweise habe ich dieses Kleid aber nicht am Vorabend wie sonst genäht, sondern bereits gute drei Tage vorher! 
Ursprünglich hatte ich mir das Kleid ein wenig anders vorgestellt, aber manchmal funktionieren die fixen Ideen nicht so, und dann wird halt weiterentwickelt...


Zu Beginn wollte ich die Taille eigentlich mit einem Gummi raffen. Aber angekräuselter, überlappender Rock und Gummilitze sehen einfach nicht gut aus. Außerdem habe ich das Oberteil dann noch etwas gekürzt.
Um doch etwas Taillierung reinzubringen, war ich bei meinem Nähladen um die Ecke und habe mir noch fix Haken und Öse gekauft.


Da ich keinerlei Abnäher beim Vorderteil gemacht habe, fällt der Rücken etwas länger. Ich tue mich ja immer etwas schwer damit, die Taille zu treffen, aber die finde ich im Rücken dieses mal echt super.


Da ich durch das Umnähen des Ausschnitts den Stoff ein wenig ausgeleiert hatte, musste ich das genähte Kleid nochmal waschen. Ich glaube, dadurch hat sich das Oberteil minimal verkürzt. Jedenfalls hatte ich die Taille nicht so hoch in Erinnerung während der Anprobe.


Zu Beginn hatte ich keine Ärmel vorgesehen, da es ja ein Sommerkleid werden sollte. Da ich aber schon ein graues, Etuikleid in ähnlicher Länge besitze, wollte ich dann doch ein bisschen was anderes schaffen.


Ganz optimal ist es übrigens noch nicht ;) Ich musste aus wirklich wenig Stoff den Rock rausquetschen. Beim Gehen "öffnet" sich der Rock daher hin und wieder... sehr...
Ich hatte zur Sicherheit noch was drunter, damit nicht jeder bis zur Unterwäsche gucken konnte... 
Ich denke, wenn man mehr Stoff hat und den Rock mit größerer Rundung zuschneidet, dann fällt mehr Stoff in Falten an den Beinen herunter.

Genäht ist das Kleid in etwa 2-3 Stunden.

Kleid mit Glockenärmeln

Ich habe mich entschieden, mir ruhig mal zu erlauben, ein paar "Trends" mitzumachen...


Und die Off-Shoulder Kleider finde ich echt ganz hübsch zur Zeit... 
Glockenärmel sieht man überall, und nicht selten in Kombination mit bloßen Schultern. 


Den Stoff hatte ich letztes Jahr auf dem Neuköllner Stoffmarkt für meinen Vorrat gekauft, ohne ein konkretes Projekt im Kopf zu haben.


Mit dem Endergebnis bin ich ganz zufrieden. Das besondere ist vor allem der Zuschnitt des Kleids schräg zum Fadenverlauf (on bias). Dadurch fällt es besonders fließend und sieht bei Bewegung gar nicht so sackig-unförmig aus, wie man das von einem Kleid erwarten würde, mit dem man sich gerne zum Buffet begibt :P



Genäht ist das Kleid in guten 2 Stunden, wenn man nicht wie ich den gleichen Fehler wiederholt und Zeit verschwendet...

Jerseykleid nach Schemaschnitt für Kleine und Große

Irgendwie komme ich zur Zeit nicht richtig voran...
Zum Glück haben wir Weihnachten fast vollständig auf Mitte Januar verlegt. Dafür hätte ich gerade nicht wirklich Muße...

Auf anderen Blogs schaue ich mir gern die Weihnachtsposts an... Für eigenes fehlt mir derzeit aber der Platz und irgendwie auch mein Kamera-Akku... Fragt mich nicht, wo der beim Umzug hingekommen ist... Aktiv gesucht habe ich aber auch noch nicht...

Da muss ich wohl demnächst mal wieder Let's get down to business aus dem Mulan Soundtrack anmachen und motiviert um-, aus- und aufräumen. Huah!
Bei Cotton & Curls gab es vor ewigen Zeiten ein von mir immer wieder gern hervorgekramtes Tutorial für ein mehr oder weniger quadratisches Top. Das Prinzip für dieses Kleid ist das gleiche, nur dass die Jerseyversion etwas enger anliegt.
Das Kleid kann größentechnisch recht leicht angepasst werden. Ich hatte es für meine Nichte in Größe 86 genäht...

Besonderes Augenmerk liegt heute mal auf dem Halsausschnitt, und wie ich ihn gern nähe: Natürlich mit Blindstichfuß und Zwillingsnadel; also für Faule...

Je nach Größe braucht man gute 2 Stunden für das Kleid.

Tüllkleider für alle...

… weil Ballerina-chic auch alltagstauglich sein kann.
Huzzah für Pünktchen und huzzaaaah für Dunkeldunkeldunkelblau. Jetzt muss ich mich nur noch mit meiner Nichte absprechen, dass wir nicht zufällig beide das Tüllkleid tragen. Dann müsste sich wohl einer umziehen gehen ;)

Endlich muss ich nicht mehr voller Neid auf die Blogs anderer sehen, die eine Overlockmaschine besitzen.
Zu meinem Geburtstag zog nämlich ein einfaches, aber beliebtes Exemplar bei mir ein.
Jetzt versuche ich natürlich, so viel wie möglich mit der neuen Maschine zu nähen.
Beim Überfliegen des Handbuchs musste ich erst mal laut lachen, als ich die Vorschläge zur Nahtsicherung gelesen habe.
Ich wurde an meine Freundin erinnert, die noch nicht von der Rückwärtstaste bei ihrer Nähmaschine wusste und deshalb die Fädchen von Hand verknotete.

Außer Knoten wurde noch Kleben und mit einer Nadel in die Nahtzugabe Ziehen vorgeschlagen.
Da dachte ich mir noch „Ihr habt wohl ‚ne schöne Klatsche“ und suchte nach dem Rückwärtsschalter an der Overlock.

Belustigung wich Ungläubigkeit und die wiederum wich mildem Entsetzen.

Den Rückwärtsgang gibt es nicht und die Nähte müssen alle irgendwie gesichert werden... herzlichen Glückwunsch...
Aber was nimmt man nicht alles in Kauf...
Irgendwann beherrsche ich bestimmt auch das Einnähen der Garnwulst nach einem Wendemanöver, aber das dauert wohl noch. 
Nur gut, dass diese Projekte auch mit einer herkömmlichen Maschine zu nähen sind. Dazu einfach mit einer Jerseynadel und schmalem Zickzack (L:2-3 B:1-2) nähen.

Die Anleitungen für die zwei Jersey-Tüllkleider findet ihr bei der Nähakademie von Stoffkontor.

Für das Oberteil des Mädchenkleides habe ich auch ein kostenloses Schnittmuster in Größe 86 angehangen:

Und jetzt vergrabe ich mich wieder mit biogenen Arzneimitteln und ganz vielen Synthesewegen...


Kleid-Refashion im Rockabilly Stil

Nach und nach versuche ich, Langzeitprojekte zu beenden. Ich habe hier noch einiges rumkullern, was ich vor mindestens 5 Monaten angefangen hatte.
Dazu zählte auch dieses Kleid, welches ich für eine Freundin ein bisschen personalisiert habe.

Wie das so beim Bummeln mit Freundinnen ist, wurde sie quasi genötigt, das schlichte Bandeaukleid mitzunehmen. "Wir machen da schon was draus, kauf das jetzt!"
Gewünscht war ein Rockabilly-angehauchtes Kleid für die Bühne, wenn die Gute singen geht.
Auf der Wunschliste standen auf alle Fälle ein "Kragen" für das Oberteil (helft mir, gibt es eine professionelle Bezeichnung?), Träger (um die BH-Strapse zu verstecken), eine dekorative Schnürung am Rücken, und ein bisschen kleidverlängernden Tüll am Saum.
Ich kann mir nicht ganz erklären, wie ich das Kleid vorher auf die Puppi gewirscht habe, aber hinterher wollte es nicht so recht passen und ich habe mir diesen Gewaltakt nicht noch einmal zu getraut. Anscheinend hat die Puppi also heimlich genascht und an Brustumfang zu gelegt.
Der Tüll unten ist erst mal ein bisschen länger gehalten, da mir das Kleid ohne zukünftige Trägerin vor Ort irgendwie sehr kurz vorkam. Natürlich kann man noch mehr Tüll für mehr Opazität drannähen, oder die Überlänge abschneiden...
Die Methoden für die angebrachte Rückenschnürung und den Kragen lassen sich auch prima für eigene Projekte abwandeln, auch wenn euch dieses Kleid insgesamt nicht so anspricht…
Projektzeit ist in etwa gute 7 Monate. Wenn man aber nicht 7 Monate Pause einlegt, kann man in 3-4 h fertig sein.

Der Tellerrock inklusive Variationen

Ich wollte gern mal eine Übersicht zu verschiedenen Formen von Glockenröcken machen. Da ich nicht einfach fremde Fotos verwenden kann und will, sowie mein Bedarf an verschiedensten Röcken nicht ganz so hoch liegt, habe ich mich mal an ein paar Grafiken versucht. Heute habe ich also für euch sechs unterschiedliche Röcke, die alle auf einem Kreis beruhen.

Neben den Grundlagen gebe ich noch einen kleinen Einblick, wann welche Form besonders geeignet ist und natürlich, wie man sich die Schnittmuster mit der richtigen Berechnungsformel selbst erstellen kann. Dabei habe ich besonderes Augenmerk auf eine schnelle Abschätzung der benötigten Stoffmenge gelegt.
Natürlich kann man mit diesem kleinen Wegweiser nicht nur Röcke erstellen sondern zum Beispiel auch Schößchen oder Rockteile von Kleidern. Hat man erst mal das Prinzip der Berechnung verstanden (keine Sorge, die ist nicht wirklich schwer), kann man auch Wickelröcke erstellen, indem man einfach statt des Taillenumfangs den erweiterten Umfang misst und damit weiterrechnet. (Dazu ein extra Tutorial, wenn ich mal schönen, fließenden, blickdichten Stoff finde. Einkaufs-Tipps sind mehr als willkommen)

Ich habe keine Ahnung von technischem Zeichnen und mein Vektorprogramm ist mir auch vollkommen neu. Ich saß unglaublich oft vor dem Laptop und habe einfach rumgeklickt, in der Hoffnung das richtige zu treffen. Mal hat es funktioniert, dann wieder ganz oft nicht. Die Befehle und Tastenkürzel sind einfach komplett anders, als ich das gewohnt bin.
Ich dachte mir mehr als einmal, dass ich eigentlich absolut keine Ahnung habe, was ich da eigentlich tue.
Genauso mache ich übrigens den HTML Teil von dem Blog hier. 
Null Ahnung von CSS, divs, HTML oder haste-nicht-gesehen. Ich probiere einfach irgendwelche ausgedachten Codeworte aus und hoffe ganz sehnlichst, dass es den Befehl auch gibt. Natürlich weiß ich bei ausbleibendem Erfolg nicht, ob es am Befehl oder an der Platzierung oder an irgendwelchen Formalien gescheitert ist… Hurra für HTML-Tutorialseiten...
Ihr wünscht euch eine Anleitung zu einem bestimmten Thema? Ihr wollt Vorschläge zum Abändern von alten/neuen/geschenkten Klamotten? Schreibt mir einen Kommentar oder über mein Kontaktformular eine Email und ich versuche euch zu helfen, indem ich an einem Freitag ein Tutorial zur Problemstellung mache.

2 Blusen werden 1 Kleid in 10 Minuten

Dieses Kleidchen ist bestimmt schon 2 Jahre alt.
Die Idee hatte ich auf Cut out and Keep gefunden. Wer bei dem Link nach unten scrollt, findet auch die Anleitung zu einem schnellen, günstigen Kleidchen, dass man auch gänzlich ohne Nähen fertigen kann.
Da meine Version aus 2 Damenblusen (ich glaube Größe S oder M) besteht, musste ich allerdings ein bisschen an der Taille abnähen, um eine bessere Passform zu erhalten.
Außerdem waren die Ärmel nicht lang genug für eine große Schleife am Rücken, also habe ich an dieser Stelle ein wenig angefügt.
Man nimmt sich also 2 Blusen oder (besser noch) Herrenhemden deren Halsumfang zusammen ungefähr dem Umfang am Brustkorb ergeben, wo das Kleidchen später sitzen wird.
Diese knüpft man so zusammen, dass man zum Schluss ein großes Hemd mit 4 Ärmeln besitzt.
Die Knopfleisten werden jeweils zur vorderen und hinteren Mitte gedreht.
Man hat dann die normalen Rückenteile der Blusen an der Seite des Körpers.
Wenn man mag, kann man die  hinteren Ärmel (wie ich) verknoten, abschneiden und mit wenigen Stichen fixieren. Die abgeschnittenen Ärmel kann man dann an die vorderen Ärmel nähen, sodass 2 lange Bindebänder entstehen.
Dann klappt man den Kragen nach oben und führt die vorderen Ärmel streng nach hinten, um eine Schleife oder einen Knoten zu binden.
Verwendet man Herrenhemden, sitzen die Ärmel seitlicher und die Taille sieht etwas schöner aus. Zusätzlich sind die Hemden etwas länger, sodass man ohne Probleme ein nahezu knielanges Kleid erzielt.
Anschließend wird der Kragen umgeklappt. Das Kleid hält ohne zu rutschen.
Damit die Knopfleiste nicht spannt und ungewünschte Einblicke gewährt, habe ich sie mit geraden Nähten festgesteppt.
Zwei oder drei funktionsfähige Knöpfe auf der Rückseite reichen vollkommen, um das Kleid anzuziehen.
Mein Kleidchen ist eher ein längeres Oberteil, wenn ich nicht noch einen Rock drunter ziehe.
Aber mit entsprechend langen Hemden ist das sicherlich kein Problem.

Durch den Kragen und den recht figurbetonten oberen Teil sieht es nach einem Bustierkleid im Rockabillystil aus, oder?

Kanntet ihr dieses Refashion-Projekt schon?

Hiermit heute wieder bei RUMS.

Urwaldvolk: Wickelkleid

Der Rest unserer Bande hatte nicht wirklich designierte Aufgaben wie der Schamane.

Als wir uns Gedanken zur Umsetzung gemacht hatten, wollte ich so wenig wie möglich nähen und stattdessen lieber knoten und weben.
Schließlich haben die Urwaldvölker auch keine Nähmaschine.
Irgendwie ist der Vorsatz dann nicht ganz konsequent durchgezogen wurden, weil die Klamotten ja auch halten sollten. Außerdem waren die zwei Seiten- und Schulternähte schneller gemacht, als wenn man mit Löchern und einem Stoffstreifen alles vernäht hätte.
Die Fotos sind übrigens alle nach bestimmt 3 Stunden im Gedränge aufgenommen worden.
Deswegen ist die Körperbemalung leider teilweise schon ein wenig verwischt. Fluch der Karibik war Pate für die Augenbemalung, wie sicherlich unschwer zu erkennen ist.
Die aufgemalten Augen auf den Lidern waren echt gruselig, da unser Urwaldmädchen selbst auch große, blaue Augen besitzt und deswegen der Effekt besonders echt war.
Zumindest im Rückendetail ist ein bisschen Flechtarbeit geleistet worden.

Das Wickelkleid ist in 30 Minuten zugeschnitten und genäht. Die Verzierungen haben in diesem Fall bestimmt eine zusätzliche Stunde gedauert.

Flatterkleidchen ohne Schnittmuster

Als ich auf dem Stoffmarkt die gemusterte Viskose gesehen habe, schwebte mir direkt ein Kleidchen vor meinem inneren Auge.
Muster sind ja normalerweise nicht so mein Ding, und wenn dann mag eher Pünktchen oder ähnliches. 
Deswegen habe ich mich mit dem Zuschneiden des Kleids wohl auch ein bisschen schwer getan. Schließlich wirkt es ja wirklich total unterschiedlich, je nach dem wie man die Musterblöcke ausrichtet.
An der Stelle hat mir wirklich die Kamera und meine Schneiderpuppe geholfen.
Erst nach ausgiebigen Überlegungen habe ich mich also an das doch recht einfache Kleidchen gewagt.

Das Schnittmuster könnt ihr auch ganz leicht nachmachen.
Alles was ihr braucht, ist ein Tanktop oder eine ärmelfreie Bluse, deren Ausschnitt euch gut gefällt.
Der Zeitaufwand dürfte bei 1,5 - 2,5  h liegen.

Einfaches (Maxi-)Kleid nach Schemaschnitt

Durch die ganze Bloggerszene sind Maxikleider und Maxiröcke irgendwie immer weiter nach oben auf meiner Näh-Wunschliste gerückt.
Manchmal muss man bestimmte "Trends" einfach nur oft genug gesehen haben, bis man selbst Gefallen findet. Wobei ich mich sonst eher nicht so nach Trends richte...

Da ich mir sooooo sicher bin, dass mein Freund mich mit einem Maxikleid nicht mit vor die Tür nehmen würde, und ich bisher noch nicht ganz den Mut finden konnte, so in der Uni aufzutauchen, wollte ich ein Maxikleid zum Geburtstag meiner Mutti machen. (mit Option auf Kürzung, sollte die Länge nichts für sie sein)
Ursprünglich hatte ich den elastischen Stoff gekauft, um ein Wickelkleid daraus zu machen. Als ich dann aber die Schnitteile aufgelegt hatte, bemerkte ich, dass der Stretch in der falschen Richtung verlief. Gaaahhh- Was hab ich mich geärgert.
Zum einen über mich, dass ich das nicht beim Kauf geprüft hatte, und zum anderen, dass die Textilleute da irgendwie geschlafen haben müssen. Der Stretch hätte meiner Meinung nach besser zum Muster gepasst, hätten sie ihn anders verlaufen lassen.

Nach bestimmt 2-stündigem Kopfzerbrechen, einer Meinungseinholung von der Schneideroma einer Freundin, ob vertikaler Stretch ganz furchtbar schlimm wäre und der befürchteten Antwort: Ja, das hängt sich dann eventuell ungleichmäßig aus, musste ein neuer Plan her.

Also sollte der Stoff nun zu einem recht einfachen Kleid verarbeitet werden. Die Idee zu dem Kleid stammt ursprünglich von Sweet-verbena.
Wenn man sich vorher alle Schritte überlegt und nicht fünf Mal die gleichen oder neue Fehler macht, sollte es auch wirklich schnell gehen.
Ich würde denken, dass man in circa einer Stunde locker fertig werden sollte. Natürlich kann man das -wie ich- auch über mindestens 2 Tage ausdehnen... Hörst du das, Mutti? Einfach und schnell war das nämlich nicht! Schwere Geburt...
Aber dank Anleitung und meiner Zeitspartipps solltet ihr schneller zum Erfolg gelangen.

Refashion Inspiration

Beim H&M Sale hatte ich ja letztens zugeschlagen und ein paar Teile gefunden, die ich irgendwie weiterverarbeiten möchte.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich mit dem weißen Kleidchen anfangen soll.
Deshalb dachte ich mir, ich zeige mal, woran ich generell so denke, wenn ich mir Sachen irgendwie abändern möchte... Und wie ich heran gehen würde.

Obacht! Jetzt kommen super Bildbearbeitungs-Fähigkeiten *skills* ;)

Quellen: Kleid Ripsband Stoff Schleife
Einen 10-15 cm breiten Streifen in passender Länge zuschneiden.
Vom Saum 6 cm entfernt den Rock zerschneiden.
Den kontrastierenden Stoffstreifen einfügen.
Aus dem Ripsband einen Gürtel mit Schleife machen.

Quellen: Kleid Rüsche Schleife Satinband
 Aus passendem Stoff ein circa 40 x 15 cm Rechteck ausschneiden und mit Schrägband oder aber Stofffarbe einen kontrastierenden Rand schaffen.
Das Rechteck in der Mitte der Länge nach raffen und an das Kleid nähen.
Das Satinband (circa 120 cm) mittig oben auf die Rüsche ans Kleid nähen und zur Schleife binden.

Quellen: Kleid Ripsband Chiffon
Aus schwarzem Jersey einen Kragen zuschneiden und an den Ausschnitt nähen.
 Aus schwarzem Chiffon einen Hi-Lo Rock zuschneiden und unter Dehnen des Kleids etwas oberhalb der Taillennaht annähen.
Anschließend mit dehnbarem Ripsband die Stoffkante überdecken.
Wenn das Ripsband nicht dehnbar genug ist, kann man das Kleid nicht mehr über den Kopf ziehen. Dann hilft vielleicht ein Taillengürtel.
Quellen: Kleid Bluse Spitze Ripsband
Schnittmuster vom Oberteil abnehmen, aus elastischer Spitze zuschneiden und nähen.
Über das Kleid ziehen und mit dem elastischen Ripsband an der Taille die Stoffkante maskieren.

(Dies ist kein gesponserter Post, wobei ich mich dagegen nicht verwehren würde, sollte ein Angebot ins Mri-Häuschen flattern ;) Die Bilder dienen nur der Darstellung und die Artikel sind nicht unbedingt zu 100% geeignet, diese Ideen auch umzusetzen.)

Im Moment tendiere ich sehr zur letzten Variante, wobei es bestimmt nicht einfach wird, eine schöne - und günstige- elastische Spitze zu finden...

Habt ihr noch weitere Ideen?