Mit etwas Neuem für kleine Füße melde ich mich zurück. Man könnte jetzt gut und gern sagen, was soll das sein und hat die Welt das wirklich gebraucht...
Nun... Ich weiß es nicht. Aber sieht ja eigentlich ganz süß aus, und ist vielleicht tatsächlich wenigstens ein bisschen praktisch?
Ähnliche Füßlinge, aber aus Softshell wurden mir vor einiger Zeit gezeigt. Seitdem es Dawanda nun nicht mehr gibt, findet sich der Shop halt auf Etsy. Im
DreckspatzShop könnt ihr euch auch eindecken, wenn ihr nicht nähen könnt oder wollt. Die Überschuhe gibt es in vielen, süßen Farbkombinationen.
Wirklich wasserdicht sind die Überschuhe natürlich nicht. Dazu müssten die Nähte nochmal mit Dichtungsband gegengebügelt werden. Aber zumindest hat man hinterher vielleicht nicht die halbe Sandkiste zu Hause...
Ganz zufrieden bin ich leider nicht. Das ist halt das Problem, wenn man zwar einfache Schnittmuster erstellen, aber mangels fehlender Anprobe nicht anpassen kann... Ich finde, die Beine könnten ruhig etwas weiter geschnitten sein, dafür müsste man aber die Schlaufe für den Klettverschluss etwas versetzen, damit dadurch auch die Befestigung gegeben ist. Momentan ist das Band eher Deko...
Der Schnitt an den Zehen könnte etwas weniger Wölbung vertragen. Und die Ferse braucht auch nicht extra rausgearbeitet werden.
Vielleicht müssen auch einfach nur die Füße wachsen :p
Im Schnittmuster sind zwei Versionen enthalten. Die "alte" Version ist die hier genähte Variante. Bei der neuen Version habe ich Änderungen vorgenommen, wie ich sie anhand meiner Mängelliste vornehmen würde. Getestet habe ich diese allerdings nicht. Also gebt mir gern Feedback.
Tzja... manchmal sehen die Überschuhe ganz gut aus...
... und manchmal erinnern sie an so einen Höckerkopfdino oder Napoleon Fisch...
Genäht ist das Ganze eigentlich recht schnell... 2 Stunden würde ich dafür schon veranschlagen...
Letztes Jahr hatte eine Freundin (Hallo wieder an Johanna, die immer noch auf die richtige Ledertasche wartet :P ) den Wunsch nach Kosmetiktaschen geäußert.
Es ist doch schön, wenn sich Geburtstagsgeschenke so einfach finden.
Auf der Suche nach schönem Leder hatte ich deshalb letztes Jahr ein paar Ausflüge in Berlin unternommen. Dazu kann ich ja vielleicht später mal mehr schreiben... Ich war in einem kleinen Lederrest-Laden in Kreuzberg, etwas überraschend bei einem Großhandel in Neukölln und noch irgendwo in Schöneberg oder so.
Die Wasch- und Make-up-Tasche kam zu meiner Freude sehr gut an :) Wenn sich die Gelegenheit bot, fragte Johanna "Willste mal was schönes sehen?" Und zückte dann entweder eine der Taschen oder schickte mir ein Bild davon <3
Die Origami-Ecken des Bodens waren für mich Neuland. Umso triumphaler das Gefühl, als das tatsächlich wie beworben geklappt hat.
Das Innenleben besteht aus Wachsstoff mit einer kleinen Innentasche. Wachstuch "atmet" mal so gar nicht... Schon beim Wenden war es, als würde man in eine Sauna fassen. Aber sonst macht der Stoff sich wohl gut...
Pro Tasche braucht man so 1.5-2h.
Ich glaube... so langsam hab ich es dann mit den Babysachen, die ich in letzter Zeit als Geschenke genäht habe...
Also demnächst gibt es vielleicht auch wieder was für mich oder andere :P
Heute gibt es eine kleine Bilderflut, weil ich mich so gefreut habe, dass ich nach zwei Jahren Pause wieder halbwegs mit der Kamera klar komme. Das war tatsächlich ein bisschen wie Fahrradfahren. Ich wusste zwar nicht mehr genau, welche Knöpfe ich drücken musste, aber so ganz dunkel im Hinterkopf waren da so Begriffe wie "Blende" und "Verschlusszeit". Dann hab ich mal fröhlich alle Rädchen und Knöpfe ausprobiert, und irgendwann ging es. Natürlich nach kurzer Panik, wie ich jetzt dieses ausgewählte Sternchen wieder wegbekommen kann...
Die Wickeltasche schließt mit einem Magnetverschluss, da eine Freundin meinte, sie sollte am besten einhändig bedient werden können. Leider ist der Magnet echt ziemlich stark und gar nicht so leicht zu öffnen ^^ Vielleicht muss da ein Stück Klebeband den Kontakt ein bisschen unterbrechen... Oder hat jemand andere Ideen?
Die Idee mit der Feuchttücheröffnung habe ich von anderen Wickeltaschen nach ausführlicher Recherche auf Pinterest und Etsy/Dawanda übernommen. Das Schleifenband für einen Nuckel oder Creme übrigens auch...
Das Schnittmuster hat mir ein Weilchen Kopfzerbrechen bereitet, weil ich nach wie vor nicht weiß, wie ich die Taschennähte zum Schluss nach innen bringen kann UND alles gefüttert wird. Aber ich denke, so ist es recht einfach und nicht weniger hübsch...
Genäht ist die Tasche in 2,5 h. Sogar wenn man nochmal Nähte auftrennen muss, weil man sich nicht an die Reihenfolge gehalten hat :P
Meine Liebe zu Pinterest ist wohl so ziemlich das erste, was in Gesprächen mit mir auffallen dürfte. "Ich hab da was auf Pinterest gesehen"... "Kenne ich schon... von Pinterest"... "Uhhhh! Pinterest (...)"
Nun hatte ich über meine Facebook-abonnierten Stoffläden diesen süß bedruckten Musselinstoff gesehen und zum Glück sogar hier um die Ecke einen Laden
(Frau Tulpe) gefunden, der ihn schon
(oder eher "noch") hatte.
Da ein Baby bei Freunden ins Haus stand, wollte ich gern ein paar Spucktücher oder so was in der Art machen. Ich hatte überlegt, die Musselintücher mit Schrägband einzufassen oder einen
einfachen Rollsaum zu nähen. Dann fiel mir dieses
Tutorial von SewNso auf Pinterest wieder ein.
Meine Maschine konnte diesen tollen automatischen Minimuschelsaum nicht. Mit ein bisschen Tricksen klappt es aber auch auf meiner Nähmaschine...
Ich finde die Ränder ganz süß und könnte mir das toll für Röckchen oder Kleider vorstellen.
Zwei Tücher à 60 x 60 cm sind locker in einer Stunde fertig.
Seitdem ich in Berlin wohne, finden sich Inspirationsquellen viel häufiger als im bayerischem Dorf- wer hätte das gedacht?!
Mittlerweile habe ich mich schon ein wenig an Berlin und den ganzen Input gewöhnt, sodass ich nicht mehr alle drei Tage mit einem Kritzelzettel in der Kitteltasche rumlaufe...
Das kleine Portmonee habe ich schon seit einem guten halben Jahr in Benutzung. Ich wollte einfach mal was mit Leder ausprobieren... Nun kann ich mich natürlich nicht mehr erinnern, ob ich etwas ähnliches bei irgendwem gesehen hatte, oder selbst durch Papierfalten auf die Idee gekommen bin.
Als ich damals den Prototypen gebastelt hatte, war mir absolut nicht klar, dass ich fortan nur noch dieses Portmonee nutzen würde.
Ursprünglich hatte ich es für ein bisschen Essensgeld und meine Bahnkarte nutzen wollen.
Das Wichtigste hat jedenfalls Platz. Und wenn ich mal zum Arzt oder zu Ikea gehe, dann steck ich eben diese oder jene Karte noch schnell ein.
Das Portmonee ist extrem schnell gemacht und käme sogar ohne Nähen aus, wenn man es darauf anlegen würde.
Mit Nähmaschine und 3 kurzen Stichen ist es jedenfalls noch schneller fertig.
Fertig gefaltet ist es etwa 10 x 6,5 cm groß und in etwa 20 Minuten einsatzbereit.
Vor
einiger Zeit wurde ich gebeten, ein Ringkissen für eine Trauung zu
nähen.
Nach
den Wünschen der Braut ist also ein recht einfach zu nähendes, aber
nicht zu schlichtes Ringkissen entstanden.
Es besteht zur Hälfte aus Spitze vom Brautkleid und zur anderen Hälfte aus Brautsatin, welcher mit Quiltnähten das Dekor der Torte aufgriff.
In
2-3 Stunden ist das Ringkissen locker zugeschnitten und genäht. Mit etwas Geduld und Vorüberlegung sicherlich auch als Nähanfänger machbar...
Strumpfbänder für Hochzeiten haben nicht wirklich eine tragende Funktion, oder? Also ich meine, die halten nicht wirklich irgendwelche Strümpfe, sondern sehen einfach nur mehr oder weniger gut aus und sorgen in den meisten Fällen dafür, dass die Braut ihr "etwas blaues" bei sich hat...
Da mir Dunkelblau eh viel besser gefällt und die üblichen Strumpfbänder zu rüschig und nicht ohne 90er Jahre Flair daher kommen, habe ich mein Strumpfband selbst zusammengenäht.
(Wie ich vielleicht schon erwähnt hatte, oder aber auch über Instagram durchgesickert ist, habe ich letztes Jahr im September geheiratet. Dafür hatten wir einiges selbst gemacht...
Ich werde jetzt einfach hin und wieder ein paar Anleitungen oder inspirierende Fotos hochladen, ohne das hier direkt als Hochzeits-diy-blog ausarten zu lassen... )
Leicht vintage-inspiriert kommt mein Strumpfband daher. Garantiert ohne fixierende Funktion, da meine Spitze keine Haftstreifen besaß, und Versuche mit der Klebepistole diesen Mangel auszugleichen, unerfolgreich waren... Dafür habe ich dann einfach zur Sicherheit Fashiontape genommen und die Spitze an mir festgeklebt. Ich hab schon eine Braut mit Strumpfband um die Knöchel beim Auszug aus der Kirche erlebt. Das wollte ich mir beim Laufen ersparen...
Der zeitliche Aufwand richtet sich vor allem nach der Anzahl an aufzunähenden Schmuckelementen und der Fingerfertigkeit beim Handnähen. Ich würde mal eine entspannte Stunde veranschlagen, aber man kann auch wesentlich schneller fertig werden. DIY- Level: Also-der-Faden-gehört-durch-das-Nadelöhr?
Gepriesen seien zusammengesetzte Substantive und Umlaute :]
Ich melde mich (mal wieder) zurück... Die letzte Prüfung Anfang Dezember habe ich bestanden und meine Approbationsurkunde ist mittlerweile auch schon ins Haus geflattert. In der Zwischenzeit habe ich tatsächlich auch mal wieder etwas genäht, was ich euch demnächst inklusive Schnittmuster vorstellen kann, sofern denn ein funktionsfähiger Scanner mal in Reichweite ist...
Nach der Prüfung hatte ich mir nämlich mal wieder die Harry Potter Bücher auf dem Kindle vorgenommen. (Ist noch jemand hier, der noch auf seinen Hogwartsbrief wartet?)
Mein Kindle und der Tolino meiner Freundin waren noch ohne Hülle, und mit Weihnachten so kurz vor der Tür war die Entscheidung recht schnell gefallen, mein Bügeleisen kurz zu versauen Hüllen zu nähen. Aber dazu demnächst mehr.
Das Projekt ist wirklich sehr schnell gemacht und kommt prima mit Resten von Stiefeln oder von Ikea-Sofa-Stoffmustern -ahem ahem- aus. Das ist jetzt keine Aufforderung beim nächsten Ikea Besuch die Stoffmusterwand zu plündern, wobei es eine exzellente Möglichkeit wäre...
Die Ideen für die Schlüsselhüllen und den Kabelbändiger habe ich auf
Pinterest gefunden und Anleitungen sind fast überflüssig, aber damit sich hier mal wieder was tut, teile ich es trotzdem ;)